Goldener Pfeil
Die EPG führt in Erinnerung an Baden-Powell die Aktion „Der Goldene Pfeil“ durch. Dabei können Pfadfinder durch die Teilnahme an verschiedenen EPG-Unternehmungen Punkte sammeln, die sie zur Teilnahme am Abschlusscamp berechtigen. Während dieser Aktivitäten müssen Aufgaben erfüllt werden, die thematisch passen und die Bedeutung von Gemeinschaft, Frieden und Pfadfindertum hervorheben.
Das erste Camp zum „Goldenen Pfeil“ fand vom 29. September bis 1. Oktober 2000 statt. Drei Gruppen machten sich freitags auf den Weg: die Gruppe „Baden Powell“ startete an der Oberburg in Manderscheid, die Gruppe „Hl. Georg“ an der Hohen Acht und die Gruppe „Lilienbanner“ bei Maria Laach. Bereits im Vorfeld erarbeiteten die Teilnehmer Referate zu den jeweiligen Themen, die beim Start abgegeben werden mussten.
Auf dem Weg zum Camp mussten die Gruppen zahlreiche Aufgaben im sozialen und humanitären Bereich erfüllen. So wurden beispielsweise Senioren und Pflegeheime mit frohen Pfadfinderliedern besucht und Klosterbrüder bei ihren Alltagsarbeiten unterstützt. Die Aktivitäten zeigten, dass Pfadfindertum nicht nur Abenteuer bedeutet, sondern auch Verantwortung, Hilfsbereitschaft und Gemeinschaft fördert.
Das Abzeichen „Goldener Pfeil“ erinnert an Baden-Powell, der es als Symbol für Frieden und die Weltbruderschaft der Pfadfinder beim 3. Jamboree übergab. Die EPG hat den „Goldenen Pfeil“ 1995 bei einer Versprechensfeier auf der Grimburg im Hochwald wieder aufgegriffen und die Idee mit neuem Leben erfüllt. Heute tragen bereits viele Pfadfinder das Abzeichen des Goldenen Pfeils auf der rechten Brusttaschenklappe ihrer Kluft als Zeichen ihrer Teilnahme und ihres Engagements.

